Wissenschaftliche Studie
Obwohl seit längerem eine Zunahme der Symptomatik zu beobachten ist, gibt es bis heute keine wissenschaftliche Untersuchung des Messie-Phänomens. In einer Studie der Universität Freiburg soll nun eine Erhebung des Messiesyndroms mit folgenden Fragestellungen durchgeführt werden:
- Kann man das Messie-Syndrom als eigenständiges Krankheitsbild eingrenzen?
- Gibt es ein einheitliches Symptombild?
- Wie treten Überlagerungen mit anderen psychischen Erscheinungsformen auf?
- Wie lässt sich die Symptomatik von Störungsbildern wie ADS/ADHS abgrenzen?
- Wie lassen sich unterschiedliche Ausprägungen in einer Typologie klassifizieren?
Ziel der Studie ist die wissenschaftliche Anerkennung der Symptomatik als eigenständiges Störungsbild und damit die Förderung des gesellschaftliches Bewußtseins über die Problematik.
Die Studie wird geleitet von einem Professor der Albert-Ludwig-Universität Freiburg. Er wird von vier Doktoranden unterstützt, die jeweils ein eigenes Teilgebiet untersuchen
Meine Mitwirkung umfasst den Bezug zur Praxis, Grundlagen, Beratung im Erstellen des Studiendesigns. Außerdem stelle ich die Kontakte zu Betroffenen her. Meine Arbeit als Messieberaterin wird im Rahmen der Studie von einem der Doktoranden begleitet und auf ihre Methodik und Wirksamkeit untersucht. Die Laufzeit beträgt 2 Jahre.
Wer Interesse hat, an der Studie teilzunehmen, wird von mir an die Doktoranden weiter vermittelt. Mit den Teilnehmern wird ein Interview zur Symptomerhebung geführt, außerdem ist ein Fragebogen auszufüllen (Dauer insgesamt ca. 2 Stunden).
Die Teilnahme erfolgt auf der Grundlage der Freiwilligkeit, Anonymität wird zugesichert.
|